Mittelalter-Kleider

Mittelalter-Kleider in der Gothik-Szene

Besonders in der Gothic-Szene sind Mittelalter-Kleider sehr beliebt. Meist wird die Gothic-Szene auch als Schwarze Szene bezeichnet. Und in der Tat wird die Mode dieser Kultur von dunklen Farben dominiert.

Die Mittelalter-Kleider sind in der Regel bodenlang. Sie haben meist eine gerade Form und werden von der Hüfte bis zum Boden etwas weiter. Die Weite des Rockes wird jedoch nicht durch einen Reifrock oder einen Unterrock unterstützt. Der Rock fällt einfach Figur umschmeichelnd bis zum Boden. Der obere Teil der Mittelalter-Kleider umschließt den Oberkörper meist sehr eng. Im Rücken können Schnürungen vorhanden sein. Das Dekollete wird jedoch nicht besonders betont. Die Arme werden in leicht wallende Ärmel gehüllt, die in der Regel weit über die Hände hinaus reichen. Dadurch wird ein fließender Look produziert, der den Körper optisch hervorragend streckt.

Unter einem Mittelalter-Kleid kann auch noch zusätzlich ein weißes Unterkleid getragen werden. Besonders im Bereich der Schnürungen und am Halsausschnitt ist dieses Unterkleid dann zu sehen und bietet einen herrlichen, farblichen Kontrast.

Mittelalter-Kleider werden oftmals aus schweren Stoffen wie Samt hergestellt. Besonders der schwarze Samt ist in der Gothic-Szene sehr beliebt. Aber nicht nur in dieser Szene sind die Mittelalter-Kleider aus dem edlen Stoff beliebt. Zu feierlichen Veranstaltungen und selbst zu Hochzeiten werden Mittelalter-Kleider sehr gern getragen. Als Hochzeitskleid werden sie dann jedoch eher selten aus Samt hergestellt. Dann werden eher Stoffe wie Seide und Satin verwendet. Dies verleiht den Mittelalter-Kleidern einen herrlichen Glanz und der Braut ein strahlendes Aussehen.

Im Mittelalter war es üblich, zu den Kleidern weite Umhänge zu tragen, die meist noch mit Kapuzen ausgestattet waren. Auch heute noch werden Mittelalter-Kleider mit weiten und bodenlangen Umhängen kombiniert. Vor allem in der kalten Jahreszeit ist dies von Vorteil.



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